1. Kyu Prüfungsprogramm (braun)

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Mindestalter: 14. Lebensjahr (Jahrgang)

Vorkenntnisse stichprobenartig
Grundform der Wurftechniken *
(8 Aktionen)
Ashi-guruma oder O-guruma Ura-nage oder Yoko-guruma
Sukui-nage/ Te-guruma
Kata-guruma Soto-maki-komi oder Hane-maki-komi
Grundform der Bodentechniken
(4 Aktionen)
Sankaku-osae-gatame Sankaku-gatame Sankaku-jime Kata-te-Jime  
Anwendungsaufgabe Stand
(6 Aktionen)
  • 3 dieser Techniken aus je 2 verschiedenen sinnvollen Situationen werfen
Anwendungsaufgabe Boden
(5 Aktionen)
  • aus drei unterschiedlichen Standardsituationen oder Ausgangspositionen Sankaku anwenden
  • 2 Übergänge vom Stand zum Boden mit Shime-waza nach einem missglückten Angriff mit einer Wurftechnik des Gegners (z.B. mit Koshi-jime)
Randori
(3 Randori a`3 min.)
  • 3 Randori mit verschiedenen Partnern
Kata
  • Nage-no-kata Gruppe Te-waza zu beiden Seiten

* eine der Wurftechniken auch zur anderen Seite, Empfehlung: Ura-nage

Lexikon / neue japanische Begriffe

69. Ashi-guruma Beinrad
70. Hane-maki-komi „schnellendes“ Einrollen;
71. Kata-guruma Schulterrad
72. Kata-te-jime mit einer Hand würgen
73. Kawaishi-Eingang über Kreuz-Eingang
74. Koshi-jime „Hüftwürger“
75. Makikomi-waza „Einroll-/ Einwickeltechniken“
76. O-guruma großes Rad
77. Sankaku-gatame Dreiecks-Hebel
78. Sankaku-jime Dreiecks-Würger mit den Beinen
79. Sankaku-osae-gatame Dreiecks-Haltegriff
80. Shime-waza Würgetechnik
81. Soto-maki-komi äußeres Einrollen/Einwickeln
82. Te-guruma Handrad
83. Te-waza Handtechnik
84. Uki-otoshi Schwebesturz
85. Ura-nage Rückwurf
86. Yoko-guruma Seitrad

 

Anwendungsaufgaben der judospezifischen Selbstverteidigung zum 1. Kyu

Anwendungsaufgabe Umfang
Redaktionelle Änderung (ab März 2011)

Stand

  • 4 Aktionen
  • Zwei dieser Techniken aus je zwei verschiedenen Selbstverteidigungssituationen werfen.
Boden
  • 5 Aktionen
  • Drei Verteidigungshandlungen gegen Atemi-Angriffe in der Bodenlage.
  • Zwei Übergänge vom Stand in die Bodenlage aus einer "Nothilfesituation".

 

Erläuterungen

Anwendungsaufgabe im Stand

Hier steht die Demonstration der Wurftechniken im Rahmen einer dynamischen Verteidigungstechnik im Mittelpunkt. Ashi-guruma und O-guruma werden für die Anwendung in der Selbstverteidigung auf Grund der einbeinigen Wurfausführung nicht empfohlen.

Anwendungsaufgabe Boden

Die Verteidigungshandlungen sollen gegen dynamische Atemi-Angriffe gegen einen am Boden liegenden Verteidiger angewendet werden. Der Angreifer muss nicht zwingend selbst in der Bodenlage sein (z.B. Tritte zum Kopf des am Boden liegenden Verteidigers, Faustschläge zum Kopf in der Reitposition).

Hier geht es darum mögliche Übergänge zum Boden in der Selbstverteidigung an einem Beispiel aufzuzeigen. Im Vordergrund stehen hierbei direkte Übergänge vom Stand zu Boden in Nothilfesituationen (z.B Hadaka-jime bei Annäherung von hinten).