2. Kyu Prüfungsprogramm (blau)

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Mindestalter: 13. Lebensjahr (Jahrgang)

Vorkenntnisse stichprobenartig
Grundform der Wurftechniken *
(5 Aktionen)
Yoko-otoshi
Ashi-uchi-mata Utsuri-goshi Yoko-gake
Grundform der Bodentechniken
(4 Aktionen)
Juji-jime Hadaka-jime Okuri-eri-jime Kata-ha-jime
Anwendungsaufgabe Stand
(6 Aktionen)
  • 3 der oben genannten Techniken aus je 2 verschiedenen Situationen werfen
Anwendungsaufgabe Boden
(4 Aktionen)
  • Aus je 1 Standardsituation Juji-jime, Hadaka-jime, Okuri-eri-jime und Kata-ha-jime anwenden
Randori
(3 Randori a`3 min.)
  • Im Standrandori Wurftechniken gegen einen Partner, der eine extreme Haltung und / oder eine extreme Auslage einnimmt, situativ und angemessen werfen.
  • Bodenrandori (auch unter Einbezug von Shime-waza)
Kata
  • Nage-no-kata Gruppe Ashi-waza (nur zu einer Seite)
* eine der Wurftechniken auch zur anderen Seite

Lexikon / neue japanische Begriffe
58. Ashi-uchi-mata Innerer Schenkelwurf mit Hilfe des Beins
59. Ashi-waza Fußtechniken
60. Hadaka-jime Freies Würgen, „nacktes“ Würgen
61. Juji-jime Kreuzwürgen
62. Kata-ashi-dori ein Bein greifen
63. Kata-te-jime Mit einer Hand würgen
64. Kuchiki-taoshi wörtl. „den morschen Baum fällen“ (Beingreifer)
65. Okuri-eri-jime Mit beiden Kragen würgen
66. Utsuri-goshi Hüftwechselwurf
67. Yoko-gake Seitliches Einhängen; seitlicher Körpersturz
68. Yoko-otoshi Seitsturz

 

Anwendungsaufgaben der judospezifischen Selbstverteidigung zum 2. Kyu

Anwendungsaufgabe Umfang
Redaktionelle Änderung (ab März 2011)

Stand

  • 6 Aktionen
  • Zwei Verteidigungshandlungen gegen Würgeangriffe.
  • Zwei Verteidigungshandlungen gegen Griffe am Unterarm / Handgelenk.
  • Zwei Abwehrtechniken (Ableiten) gegen Atemitechniken des Angreifers.
Boden
  • 4 Aktionen
  • Zwei Verteidigungshandlungen gegen Haltegriffe.
  • Zwei Verteidigungstechniken gegen Würgeangriffe am Boden.

 

Erläuterungen

Anwendungsaufgabe im Stand

Hier geht es um die Demonstration von dynamischen und kontrollierten Verteidigungshandlungen gegen Würgeangriffe, welche nicht zwingend aus klassischen Kampfsportarten sta,en (z.B. beide Hände würgen am Hals von vorne).

Die Verteidigungshandlungen gegen Griffe am Unterarm / Handgelenk sollen sich auf ungefährliche Situationen beziehen, in denen kein weiterer Angriff (z.B. Faustschlag)droht. Entsprechend sollte auf ein deeskalierendes Verhalten Wert gelegt werden.

Zwei Abwehrtechniken, denen das Prinzip des Ableitens zu Grunde liegt, sollen demonstriert werden. Dabei muss Bewegungsenergie der angreifenden Extremität abgeleitet, also von ihrem eigentlichen Ziel abgebracht werden, ohne sie zu stoppen (z.B. Verteidigung mit Unterarm nach innen gegen einen Fauststoß).

Anwendungsaufgabe Boden

Hier geht es um die Demonstration von dynamischen und kontrollierten Verteidigungshandlungen gegen Halte- und Würgeangriffe, welche nicht zwingend aus klassischen Kampfsportarten stammen (z.B. Schwitzkasten, Würgen mit beiden Händen in der Reitposition, Kesa-gatame).